Melodie & Rhythmus

M&R Mai/Juni 2015


Ab dem 30. April am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel und im Abo.

CoverGanz im Zeichen des 70. Jahrestages der Befreiung vom Nazifaschismus soll diese Ausgabe von M&R stehen. 8. Mai – der Name des Verlagshauses, in dem das Magazin erscheint, verpflichtet. Vor allem aber das Gedenken an die Millionen, die Opfer der Barbarei geworden sind, und die Ungezählten, die sich ihr entgegenstellten. Der Kampf wird weitergehen, solange alle die, die viel über den Faschismus reden, beharrlich vom Kapitalismus schweigen. Die Militanz international organisierter Neonazi-Netzwerke, des Rechten Sektors und des NSU, die Feindseligkeit gegen die bei uns Schutz suchenden Flüchtlinge, die Anschläge auf ihre Unterkünfte direkt vor unserer Haustür führen uns vor Augen, dass wir vor großen Herausforderungen stehen.

Antifaschistischer Widerstand kann sehr kreativ sein. Das haben nicht zuletzt bedeutende Tonkünstler bewiesen: Schostakowitsch, Dessau, Henze.

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MAGAZIN

06 | Gundermann erinnern, Linker Liedersommer, A-Capella-Festival
07 | Rolf Becker zum 80. Geburtstag
08 | SDAJ-Festival der Jugend
09 | Udo Lindenbergs Sonderzug nach Pankow, R.I.P.

MUSIK & KÜNSTLER {#1}

10 | Konstantin Wecker: Tabubrüche
12 | The Zverstvo: Weder Underground noch Mainstream
13 | Ryuichi Sakamoto: Auf den Spuren von John Cage
14 | Laura Marling: »Ich musste lauter werden«
15 | Benjamin Clementine: Überleben
16 | Agnostic Front: Außer Kontrolle
17 | Klaus Renft Combo: Zwischen Liebe und Zorn

TITELTHEMA: Antifaschismus und Musik

Im Kampf gegen den Faschismus hat Musikkultur seit jeher eine wichtige Rolle gespielt. Aber wie kann die Tonkunst überhaupt Antifaschismus ausdrücken? Und reicht es, »gegen Nazis« zu sein? War antifaschistische Musik einst von Antikapitalismus und Antiimperialismus geprägt, knüpfen heute immer weniger Künstler an marxistische Traditionen an. Nicht wenige geraten sogar auf Abwege und reproduzieren neoliberale Ideologie.

21 | Tonkunst im Kampf gegen die Barbarei
24 | Lieder des antifaschistischen Widerstands im Zweiten Weltkrieg: »Partisanen, kommt, nehmt mich mit euch!«
27 | Lead Belly: »Mister Hitler«
28 | Lieder des Spanischen Bürgerkriegs: »Mitten im Feuer, mitten im Kampf«
30 | Musik der Befreiung: Charlie Haden
32 | Autonome Antifa-Kultur in den 70ern und 80ern: Kulturelle Sprengkraft
34 | Postmoderne Antifa: Radikal neoliberal
36 | Exkurs: Unter fremder Flagge
37 | Interview mit Hanns-Werner Heister: Politische Potenziale antifaschistischer Musik

MUSIK & KÜNSTLER {#2}

40 | Mono für Alle!: »Alles falsche Schweine«
42 | Normahl: Zurückschlagen!
43 | Jimmy Somerville: Vertreibung aus dem Paradies
44 | M&R-Fragebogen: Terrorgruppe
46 | Newcomer: Berge
47 | Newcomer: Paula Tebbens, Strandlichter, Vizediktator, Still Parade
49 | Anti-Flag: Mobilisierung gegen die Herrschenden
49 | Rezensionen

STANDPUNKTE

63 | Kolumne: Punks treffen Hipster
64 | Pro & Contra Antifa-Musik: Mainstream oder Underground?
66 | Feature: Antifaschistische Kultur heute
70 | Afterparty des Maidan

SPEZIAL

73 | Vietnam: »Rock’n’Roll-Krieg«
76 | Synthwave: Ein Produkt der Wirtschaftskrise
78 | Analyse: »Bandiera Rossa«
79 | Legendäre Orte: Cable Street in London
80 | Theater & Kunstmusik: »Mord«
81 | Theater & Kunstmusik: »Ein Grab in den Lüften«

LITERATUR & FILM

83 | »Entartete Musik«: Verboten und verfolgt
84 | Rezensionen Bücher
87 | Rezensionen Film: Gegen Geschichtsrevisionismus

LIVE

91 | Ennio Morricone
92 | Colosseum
93 | Fanfare Ciocarlia, Sleater-Kinney
94 | Agitprop: Association of Musical Marxists
96 | Konzert-Präsentationen
98 | Impressum, Leserbriefe

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M&R Aktuell

zuckermann

Deutsche Abgründe


Ein kleiner Schritt für Frankfurts Bürgermeister, ein großer Sprung für deutsche Normalisierer: Uwe Becker (CDU) demonstriert neues-altes Selbstbewusstsein und erklärt jüdische und andere Israelkritiker kurzerhand für »nicht willkommen« in seiner Stadt. Zu den unerwünschten Personen gehört der israelische Historiker und Sohn von Holocaust-Überlebenden Moshe Zuckermann, der in Frankfurt aufgewachsen ist. M&R bat ihn um eine Replik.

»Entscheidend ist, welche Haltung wir einnehmen«


Gespräch mit Susann Witt-Stahl. Über Gegenkultur, Ideologiekritik und notwendige neue Impulse für den Kulturjournalismus
Aus: junge Welt vom 25.03.2017, Wochenendbeilage

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M&R im Interview

Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Kritischer Musikjournalismus in ideologisch angespannter Zeit.

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Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

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"Wir frönen nicht irgendeiner Nostalgie"
Ein politisches Musikmagazin mit DDR-Wurzeln erfindet sich neu: Melodie & Rhythmus (M&R) hat seinen Look und seine Inhalte überarbeitet. medienmilch.de sprach mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über die Details: Interview lesen
 
• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
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