Melodie & Rhythmus

Ausgesorgt

22.02.2016 14:59

Foto: Universal Music

Foto: Universal Music


Jack Garratt ist auf dem Weg nach ganz oben

Nadine Wenzlick

Große Ambitionen hatte Jack Garratt scheinbar immer: Bereits im zarten Alter von 13 Jahren nahm der britische Musiker am Junior Eurovision Song Contest teil – und wurde sang- und klanglos Letzter. »Das war mein erster Schritt in der professionellen Musikwelt, und ich bin voll auf die Nase gefallen«, lacht der 24-Jährige heute. »Natürlich war das super peinlich und nicht leicht zu verarbeiten. Aber ich glaube, es musste passieren, damit aus mir der Musiker wurde, der ich heute bin. Mein erster Eindruck von der Musikbranche war, dass alles künstlich und kontrolliert ist, dass es eher um Ruhm als um Fähigkeiten geht – und mir wurde klar, dass ich mit dieser Seite der Branche nichts zu tun haben will. Dadurch habe ich meinen eigenen Weg als Songwriter gefunden.«

Und der sah so aus: Inspiriert von der Plattensammlung seines Vaters, von Stevie Ray Vaughan, Tom Waits und John Mayer, griff Garratt zunächst zur Akustikgitarre. Er trat bei einer Open Mic Night nach der anderen auf, doch erst seine Liebe zu Jack Whites »Blunderbuss» und Frank Oceans »Channel Orange« sorgte dafür, dass er seinen einzigartigen Stil fand: eine Mischung aus akustischen Elementen und elektronischen Einflüssen, aus Pop, Singer-Songwriter, R’n’B, Blues, Electronica und Indie. Klingt krude, funktioniert aber ziemlich gut, wie sein Debütalbum »Phase« nun beweist.

Jack Garratt Phase
Universal
jackgarratt.com

Den kompletten Artikel lesen Sie in der Melodie und Rhythmus 2/2016, erhältlich ab dem 26. Februar 2016 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

Anzeigen

Che: Die ersten Jahre

flashback
logo-373x100
Facebookhttps://www.facebook.com/melodieundrhythmus20Twitter20rss

Jetzt am Kiosk!

Anzeige Rosa-Luxemburg-Konferenz

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

M&R Aktuell

zuckermann

Deutsche Abgründe


Ein kleiner Schritt für Frankfurts Bürgermeister, ein großer Sprung für deutsche Normalisierer: Uwe Becker (CDU) demonstriert neues-altes Selbstbewusstsein und erklärt jüdische und andere Israelkritiker kurzerhand für »nicht willkommen« in seiner Stadt. Zu den unerwünschten Personen gehört der israelische Historiker und Sohn von Holocaust-Überlebenden Moshe Zuckermann, der in Frankfurt aufgewachsen ist. M&R bat ihn um eine Replik.

»Entscheidend ist, welche Haltung wir einnehmen«


Gespräch mit Susann Witt-Stahl. Über Gegenkultur, Ideologiekritik und notwendige neue Impulse für den Kulturjournalismus
Aus: junge Welt vom 25.03.2017, Wochenendbeilage

Aktuelle Ausgabe bestellen*

1. per Mail: abo@melodieundrhythmus.com
2. per Telefon: 030/ 53 63 55 37
3. per Telefax: 030/ 53 63 55 51
4. per Post: Verlag 8. Mai GmbH, Torstr. 6, 10119 Berlin
5. im M&R-Shop

*Preis 6,90 Euro inkl. 7% MwSt. zzgl. Versand 1,80 Euro

Ältere Ausgaben im M&R-Shop nachbestellen.
M&R Shop

M&R im Interview

Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Kritischer Musikjournalismus in ideologisch angespannter Zeit.

Interview lesen
 
Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

Interview lesen
 
"Wir frönen nicht irgendeiner Nostalgie"
Ein politisches Musikmagazin mit DDR-Wurzeln erfindet sich neu: Melodie & Rhythmus (M&R) hat seinen Look und seine Inhalte überarbeitet. medienmilch.de sprach mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über die Details: Interview lesen
 
• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
Radiointerview anhören