Melodie & Rhythmus

Revolution! Gern, aber welche und wie?

27.12.2017 14:32
Plastikmüll mit Seidenglanz versehen: »Fragment No. 9« des chinesischen Künstlers Huang Xu, 50 x 100??cm (2007) Foto: Huang Xu

Plastikmüll mit Seidenglanz versehen: »Fragment No. 9« des chinesischen Künstlers Huang Xu, 50 x 100??cm (2007)
Foto: Huang Xu

Über Kunst im Zeitalter der Pest und der Cholera

Agenda Aufklärung wider den reaktionären Zeitgeist: M&R gibt sich die Ehre und bittet Intellektuelle mit gleichen emanzipativen Positionen, aber verschiedenen gesellschaftlichen, historischen, kulturellen Perspektiven und Erfahrungen zum Kritischen Duett.

Ausnahmsweise einmal ein »Kritisches Terzett«: In der letzten Ausgabe von M&R hatten Boris Kagarlitzki und Kai Ehlers die gegenwärtigen politischen Möglichkeiten eines ins Reich der Freiheit führenden Umwälzungsprozesses diskutiert. Nun ergänzt der Wissenschaftler mit Schwerpunkt Musik Hanns-Werner Heister noch einige – für ein Gegenkultur-Magazin überaus bedeutsame – Überlegungen aus der Kunst-Perspektive mit besonderem Fokus auf Afrika und andere »Peripherie«.

Das Ziel lässt sich ziemlich klar benennen: Eine befreite Menschheit als globale Weltgesellschaft von Gleichberechtigten, solidarisch Geschwisterlichen. Viel weniger klar ist der Weg dorthin. Es ist inzwischen ziemlich sicher, dass für die künftige und gegenwärtige Revolution die Modelle 1789 und 1917 nicht mehr gelten. Sie ist vielmehr ein langwieriger Prozess in der Art der »Neolithischen Revolution«. »Wir befinden uns einerseits in der Kontinuität einer Evolution, andererseits in einem revolutionären Umschlag, der sich freilich so lange hinzieht, dass er wie eine Kontinuität erscheint. Dennoch ist es Revolution, wenn auch nur erst in Partien hervortretend«, meint der Geschichtsphilosoph Friedrich Tomberg.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der Melodie & Rhythmus 1/2018, erhältlich ab dem 29. Dezember 2017 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

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