Melodie & Rhythmus

Kein Ersatz, sondern eine Geste

27.12.2017 14:43
Allahyaris 3-D-Druck eines zerstörten Reliefs der Göttin Marten (2015/2016) Foto: Courtesy of M. Allahyari and Upfor Gallery / Mario Gallucci

Allahyaris 3-D-Druck eines zerstörten Reliefs der Göttin Marten (2015/2016)
Foto: Courtesy of M. Allahyari and Upfor Gallery / Mario Gallucci

Morehshin Allahyari reproduziert vom IS zerstörte Kunstschätze in 3-D

Interview: Fabian Schwinger

Die in den USA lebende Iranerin Morehshin Allahyari geht in ihren Werken den poetischen Ausdrucksmöglichkeiten neuer Technologien auf den Grund. In Berlin ist derzeit ihre aus 3-D-Drucken bestehende Werkserie »Material Speculation: ISIS« zu sehen – eine künstlerische Reaktion auf die Zerstörung der Sammlung des Archäologischen Museums in Mossul. Dabei fielen den Kriegern des Daesch im Februar 2015 u. a. zwei weltberühmte, jahrtausendealte Lamassu-Türhüterfiguren zum Opfer. M&R sprach mit Allahyari über die Hintergründe ihrer Arbeit.

Was genau hat es mit der »Spekulation« in Ihrem Werk auf sich?

Ich wollte zwölf jener Artefakte im 3-D-Druck rekonstruieren, die der »Islamische Staat« in Mossul zerstört hatte. Dafür musste ich zunächst ein digitales 3-D-Modell von jedem Objekt erstellen. …

Ruinen der Gegenwart
KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Berlin
Bis 11. Februar 2018

Das komplette Interview lesen Sie in der Melodie & Rhythmus 1/2018, erhältlich ab dem 29. Dezember 2017 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

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Hommage an Daniel Viglietti

Aktuelles

Auf Eis gelegt


Die Produktion von Melodie & Rhythmus, Magazin für Gegenkultur, wird vorerst eingestellt. Einnahmen reichen nicht, um hohe inhaltliche Ansprüche auf Dauer zu finanzieren.

Zur Ästhetik der Großen Weigerung


Warum eine Gegenkultur auf historisch-materialistischer Basis alternativlos ist

Pressemitteilung:
Zeitschrift Melodie & Rhythmus vor dem Aus?, 05.01.2018
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zuckermann

Deutsche Abgründe


Ein kleiner Schritt für Frankfurts Bürgermeister, ein großer Sprung für deutsche Normalisierer: Uwe Becker (CDU) demonstriert neues-altes Selbstbewusstsein und erklärt jüdische und andere Israelkritiker kurzerhand für »nicht willkommen« in seiner Stadt. Zu den unerwünschten Personen gehört der israelische Historiker und Sohn von Holocaust-Überlebenden Moshe Zuckermann, der in Frankfurt aufgewachsen ist. M&R bat ihn um eine Replik.

»Entscheidend ist, welche Haltung wir einnehmen«


Gespräch mit Susann Witt-Stahl. Über Gegenkultur, Ideologiekritik und notwendige neue Impulse für den Kulturjournalismus
Aus: junge Welt vom 25.03.2017, Wochenendbeilage

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M&R im Interview

Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Kritischer Musikjournalismus in ideologisch angespannter Zeit.

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Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

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"Wir frönen nicht irgendeiner Nostalgie"
Ein politisches Musikmagazin mit DDR-Wurzeln erfindet sich neu: Melodie & Rhythmus (M&R) hat seinen Look und seine Inhalte überarbeitet. medienmilch.de sprach mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über die Details: Interview lesen
 
• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
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