M&R

Im Mahlstrom der Klangzeit

26.12.2016 14:25
Foto: Wolfgang Lienbacher

Foto: Wolfgang Lienbacher

Merzbows künstlerische Erfahrung lebt von der Vergänglichkeit

Interview: André Pluskwa & Kenichi Morishita

Faszination Merzbow: Seit 1979 bewegt sich das Noise-Projekt des Japaners Masami Akita im Feld des klanglich Rätselhaften. Handelt es sich dabei um Archetyp und Ikone eines musikalischen Subgenres, taugt es gar zum Kult-Phänomen, oder ist es vor allem als ein die Konsummuster und Marktmechanismen transzendierendes und ad absurdum führendes Konzeptkunstwerk zu verstehen? In jedem Fall hat sich Merzbows Kosmos als uneinnehmbar für die Verwertungsprozesse globalisierter Kulturnivellierung erwiesen. M&R sprach mit Akita über sein neues Projekt, erweiterte Perspektiven und Potenziale seiner Kunst.

Der Merzbow-Kosmos ist riesig. Welchen Platz erhält das neue Album »Hatobana« darin?

»Hatobana« wurde bereits 2013 aufgenommen und sollte von einem Label in Hongkong als 12?-Platte veröffentlicht werden. Aber dort blieb man untätig, deshalb habe ich die Sache gecancelt. Das Label Rustblade wollte ebenfalls zwei 12?herausbringen, aber da es mit dem Pressen recht lange dauern würde, entschieden wir uns für eine CD-Veröffentlichung – zumal »Hatobana« zu den vorherigen Rustblade-Projekten »Kibako« und »Tamayodo« konzeptionell gut passte. »Hatobana« heißt wörtlich übersetzt Taube und Pflanze. Die Idee zu dem Titel kam mir auf dem Kiku-Festival (Chrysanthemen-Festival) in Sugamo, wo Kiku Ningyo, japanische Puppen aus Chrysanthemen, ausgestellt wurden. …

Merzbow Hatobana
Rustblade

Das komplette Interview lesen Sie in der Melodie und Rhythmus 1/2017, erhältlich ab dem 30. Dezember 2016 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

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Deutsche Abgründe


Ein kleiner Schritt für Frankfurts Bürgermeister, ein großer Sprung für deutsche Normalisierer: Uwe Becker (CDU) demonstriert neues-altes Selbstbewusstsein und erklärt jüdische und andere Israelkritiker kurzerhand für »nicht willkommen« in seiner Stadt. Zu den unerwünschten Personen gehört der israelische Historiker und Sohn von Holocaust-Überlebenden Moshe Zuckermann, der in Frankfurt aufgewachsen ist. M&R bat ihn um eine Replik.

»Entscheidend ist, welche Haltung wir einnehmen«


Gespräch mit Susann Witt-Stahl. Über Gegenkultur, Ideologiekritik und notwendige neue Impulse für den Kulturjournalismus
Aus: junge Welt vom 25.03.2017, Wochenendbeilage
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M&R im Interview

Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Kritischer Musikjournalismus in ideologisch angespannter Zeit.

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Gespräch mit Susann Witt-Stahl:
Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

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"Wir frönen nicht irgendeiner Nostalgie"
Ein politisches Musikmagazin mit DDR-Wurzeln erfindet sich neu: Melodie & Rhythmus (M&R) hat seinen Look und seine Inhalte überarbeitet. medienmilch.de sprach mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl über die Details: Interview lesen
 
• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
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