Melodie & Rhythmus

Auf einer Wellenlänge

26.12.2016 14:13
Foto: Promo

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Aviv Geffen kämpft selbst in düsteren Zeiten für seine Vision eines friedlichen Miteinanders

Interview: Dagmar Leischow

Der israelische Musiker Aviv Geffen (43) ist in seinem Land ein Superstar. Er gilt als äußerst umtriebig – als Sänger, Songwriter und Produzent ebenso wie als linksliberaler Kritiker der ultrarechten Hardliner, die Israel regieren. Sogar mit einer Karriere als Politiker liebäugelt er. Aber jetzt hat er erst einmal mit dem Briten Steven Wilson für das gemeinsame Band-Projekt Blackfield ein neues Album aufgenommen.

Auf der Blackfield-CD »V« setzen Sie sich mit dem Zyklus des Lebens auseinander. Warum haben Sie inhaltlich überhaupt nicht auf das Erstarken rechter Kräfte in den USA oder Europa reagiert?

Bei Blackfield spielt Politik halt keine Rolle. Das liegt daran, dass mein Bandkollege Steven Wilson politisch nicht so engagiert ist wie ich. Ich bin ein leidenschaftlicher Aktivist, der nicht müde wird, gegen Benjamin Netanjahu zu wettern. Mit so einem konservativen Ministerpräsidenten kommen wir Israelis niemals voran.

Vor allem nicht mit einer friedlichen Lösung für Palästina?

Blackfield V
Kscope

Das komplette Interview lesen Sie in der Melodie und Rhythmus 1/2017, erhältlich ab dem 30. Dezember 2016 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

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Gespräch mit Susann Witt-Stahl. Über Gegenkultur, Ideologiekritik und notwendige neue Impulse für den Kulturjournalismus
Aus: junge Welt vom 25.03.2017, Wochenendbeilage

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Kritischer Musikjournalismus in ideologisch angespannter Zeit.

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Über die neu ­gestaltete Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, Walter Ulbricht und Iron Maiden, Rock’n’Roll und Krieg, marxistische Ästhetik und Neoliberalismus, Straßen-Rap und Adorno.

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• Wie sich Musik und Politik vereinbaren lassen, behandelt das Magazin “Melodie & Rhythmus” in seiner aktuellen Ausgabe. Radio F.R.E.I. hat mit der Chefredakteurin Susann Witt-Stahl gesprochen.
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